Einordnung
Es gibt zwei Bauarten. Die eine kommt vom Handel: Artikelstamm, Lager, Seriennummern, Kasse — die Werkstatt hängt als Modul daran. Die andere kommt vom Auftrag: Annahme, Reihenfolge, Werkbank, Rechnung. Wer die falsche wählt, merkt es nicht an einer fehlenden Funktion, sondern daran, dass bald wieder Zettel am Lenker hängen.
Drei Ausgangslagen, und in jeder entscheidet etwas anderes.
Du hast gar kein System. Häufiger, als die Anbieterlisten vermuten lassen — auch in großen Läden mit viel Bestand. Termine im Kalenderbuch, Aufträge auf Zetteln, der Stand im Kopf des Meisters. Hier gewinnt nicht das System mit den meisten Funktionen, sondern das, bei dem alle mitkommen. Auch der Kollege, der seit zwanzig Jahren schraubt und noch nie etwas eingetippt hat.
Du hast eine Warenwirtschaft, und die Werkstatt läuft nebenher. Bestand und Kasse sitzen, aber der Auftragsdurchlauf ist zäh: viele Klicks pro Rad, unübersichtliche Listen, der Kunde ruft trotzdem an. Der häufigste Satz dazu ist nicht „uns fehlt eine Funktion", sondern „das Ding ist langsam und unübersichtlich".
Du hast mehrere Standorte. Dann kommt eine Anforderung dazu, an der die meisten kleinen Lösungen scheitern: jede Filiale arbeitet für sich, die Zentrale sieht alles, und es entstehen keine Insellösungen.
| Worauf es ankommt | Woran du es vorher erkennst |
|---|---|
| Tempo im Alltag | Lass dir die Annahme eines Rads zeigen, von der Begrüßung bis zum Etikett. Zähl die Klicks. |
| Ob das Team mitmacht | Nicht der Chef testet, sondern der Mechaniker, der am wenigsten mit Computern zu tun hat. |
| Einrichtung | Wer richtet ein, wer überträgt die Daten, wer schult — und was davon kostet extra? |
| Leasing | Wie kommen die Konditionen des Anbieters an den Auftrag? Nachschlagen oder anrufen? |
| Der Kunde | Bucht er selbst und sieht den Stand, oder bleibt das Telefon der einzige Kanal? |
| Ausstieg | Kommst du an deine Daten, wenn du wechselst? |
Die Zeile mit dem Mechaniker ist die wichtigste. Software, die im Betrieb nicht ankommt, ist nach einem halben Jahr eine teure Lizenz, neben der wieder Zettel liegen.
KuKo ist die zweite Bauart, gebaut vom Auftrag her — von zwei gelernten Zweiradmechatronikern, die vorher in echten Werkstätten geschraubt haben. Der Auftrag fängt beim Termin an, den der Kunde selbst bucht, und hört bei der Rechnung auf, die sich beim Leasingrad nach Vertrag auf Anbieter und Kunde aufteilt. Dazwischen sieht jeder im Laden denselben Stand. 24 Leasinggeber liegen mit ihren Regeln im System: Inspektionsintervall, Verschleißdeckung, Sonderregeln.
Wir richten bei dir im Betrieb ein, an einem Tag, mit deinen Daten und deinem Team. Das gehört zum Angebot, es ist kein Zusatzposten auf der Rechnung.
Suchst du eine vollständige Warenwirtschaft mit Onlineshop-Anbindung und Handelslogistik, nimm ein Handelssystem. KuKo führt Bestand am Auftrag und ersetzt kein Handels-ERP. Dazu kommt: wir sind in der Pilotphase. Es arbeiten echte Werkstätten damit, und es gibt Funktionen, die noch entstehen. Was fertig ist, zeigen wir dir; was nicht, versprechen wir nicht.
Der ehrlichste Test
Wir kommen in den Betrieb und nehmen ein echtes Rad von dir auf, kein Beispielrad aus einer Demo. Danach weißt du, ob es zu deinem Tag passt.